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Burnout

minimieren

Burnout - Freund oder Feind?

minimieren
 
Burnout, wie der Name schon sagt, bedeutet "Ausbrennen".
 
Es ist ein Zustand völliger körperlicher und psychischer Erschöpfung.  "Sie sind völlig ausgebrannt, nichts geht mehr", im wahrsten Sinne des Wortes. Die Psyche ist restlos überfordert und zwingt den Körper eine Auszeit zu nehmen. Diese Auszeit variiert zwischen 6 und 24 Monaten, je nach Stärke und Stadium des Burnouts und der Qualität der Therapie.
 
In dieser Zeit sind Sie nur bedingt handlungs- und leistungsfähig. Kleinste psychische Anstrengungen wie Einkaufen, Autofahren oder am Computer arbeiten sind fast unmöglich. Es ist nicht möglich den Beruf weiter auszuüben. Berufstätige Mütter und Familienväter fallen sowohl zuhause als auch im Beruf völlig aus. Psychosomatische Beschwerden belasten zusätzlich.
 
Die Genesung ist sehr schwierig, langwierig und ohne therapeutische Hilfe fast nicht (oft nur stationär) möglich. Dazu kommen die Verzweiflung und die Angst, nicht mehr gesund zu werden. Sie müssen lernen, Ihr Leben zu hinterfragen. Sie müssen vor allem etwas an Ihrer Lebensführung ändern, sonst ist das nächste Burnout vorprogrammiert.
 
Im Endeffekt können nur Sie selbst sich helfen. Ärzte, Therapeuten, Psychologen, Medikamente können Sie dabei nur unterstützen. Das erfordert viel Kraft, Zeit und Eigeninitiative und ist mit vielen Rückschlägen verbunden.
 
Burnout ist kein Spass, nehmen Sie Burnout unbedingt ernst und hinterfragen Sie Ihre Lebensführung noch vor Burnout, solange Sie noch gesund sind und es selbst können.
 
Solange Sie nicht an Burnout erkrankt sind, versuchen Sie Burnout als einen Freund zu sehen. Als einen Freund mit mahnendem Zeigefinger, der uns nichts anderes sagen will als: "Überprüfe dein derzeitiges Leben und ändere die Dinge, die dich belasten". Wenn Sie Ihren Freund nicht ernst nehmen, wird er zum Feind werden.